Neue Richtlinie zum plakatieren (Werben für Veranstaltungen, Kommentar siehe unten)

Im Oberstenfelder Gemeindegebiet gibt es ab sofort lnfotafeln zum Plakatieren von
Werbung für Veranstaltungen. Diese lnfotafeln werden von der Gemeinde
Oberstenfeld neu angeschafft und an bestimmten Standorten angebracht. Um ein
einheitlicheres Bild der Veranstaltungswerbung zu erzielen und das Landschaftsbild nicht
zu beeinträchtigen.


Ab Januar 2018 ist somit ausschließlich nur noch das Plakatieren an den unten
genannten lnfotafeln erlaubt. Plakatieren an Lichtmasten, Verkehrszeichen oder im
sonstigen öffentlichen Verkehrsraum ist dann nicht mehr erlaubt.
Folgende Standorte von lnfotafeln zum Plakatieren sind:
– am Kreisverkehr Gronau (beidseitige Plakatierung möglich)
– an der Kreuzung an der Bushaltestelle Nußbaumr.veg / Teilorlsunrgehung
– an der Kreuzung Gronauer Straße i Teilorlsumgehung
(beidseitige Plakatierung möglich)

Es gibt künftig die Möglichkeit Banner im unteren Bereich der lnfotafel bei einer Breite
von 4 Metern anzubringen. Plakate können in der Größe A1 angebracht werden. Wie
bisher dürfen maximal 5 Veranstaltungsplakate angebracht werden.
Die Plakate und Banner dürfen an den lnfotafeln nicht angeklebt werden, sondern sind
durch das vorhandene Lochblech mit Kabelbindern oder Ahnlichem anzubringen.

Kommentar von Michael Meder

Wir Freien Wähler sind nicht ganz glücklich mit dieser Lösung. Natürlich nimmt, zumeist im Frühjahr, die Plakatierung an der Straße Ausmaße an die wirklich nicht mehr schön sind. Gerade an der Teilortsumgehungsstraße sind teilweise mehrere Plakate an einem Mast. Diese Plakate sind in der Mehrzahl für Veranstaltungen in Stuttgart, Heilbronn, oder Ludwigsburg. Plakate von örtlichen Vereinen findet man hier sehr selten. Mit dieser neuen Regelung werden unsere Vereine benachteiligt. Zukünftig ist es nicht mehr erlaubt ein kleines Plakat für den Kleiderbasar oder ein Plakat für eine Kulturveranstaltung im Stiftskeller an einem Lichtmast im Ortskern auf zu hängen. Die Vereine sind nun gezwungen große A1 Plakate drucken zu lassen (A1 muss schon sein denn sonst kann man an den Plakatwänden im vorbeifahren gar nichts lesen). Natürlich sind auch Banner möglich. Banner und große Plakate haben jedoch beide den Nachteil dass sie viel Geld kosten. Geld was oftmals den finanziellen Rahmen einer Vereinsveranstaltung sprengt.

Die Fakten:

  1. Im Gemeinderat wurde dies nicht besprochen, die Gemeinderäte wurden nur Informiert.
  2. Bei den 3 Standorten (weitere wurden wohl vom Landratsamt nicht genehmigt) können unsere örtlichen Vereine nur einen Bruchteil von der Oberstenfelder Bevölkerung erreichen. (Alle die in den Gehrn wohnen und Richtung Beilstein fahren sehen niemals eines der Plakate, alle die rund um die Burgstr. wohnen oder auch in den Hauäckern und Richtung Backnang oder Prevorst fahren werden auch nie ein Plakat sehen)Die Infowände in Gronau und am Ortseingang von Oberstenfeld aus Richtung Großbottwar kommend sind eigentlich nur vom Auto einsehbar.
  3. In Prevorst gibt es gar keine Möglichkeit mehr um für örtliche Veranstaltungen zu werben.

Wir nehmen mit dieser Regelung unseren örtlichen Vereinen die beste Chance um für Veranstaltungen zu werben. Natürlich ist von Zeit zu Zeit viel zu viel plakatiert, und das soll auch etwas eingedämmt werden, diese Plakatierung ist jedoch zumeist von überörtlichen Veranstaltungen, und das könnte auch anders eingedämmt werden.


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